Von Aniane nach Jonquieres…

Mai 12, 2009 von lapeira

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Unser altes Heim

Wir begannen die Domäne in 2004/2005 and machten uns ein Heim in einer kleinen Stein-Scheune, gelegen zwischen Grange des Pères and Daumas Gassac. Wir vinfizierten die 2005, 2006, 2007 Weinlese dort. Es war immer zu klein. Die Alterung der Weine fand zwischen den Tanks statt, wo die Holzfässer gelagert wurden. Wir nannten es unsere Krippe, und mit nur 11.8 ha zur Verfügung war es oftmals sehr schwer. In 2008 haben wir auf Grund dessen unser Heim in der Nähe von Aniane (mit etwas Wehmut) verlassen, um in unser neues Heim, näher zu Jonquieres, zu ziehen…

Unser neues Heim


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Versteckter Supertipp aus dem Languedoc! Tobias Treppenhauer (Stern blogs)

April 26, 2009 von lapeira

Film | Weinernte 2005 | Mourvèdre | Wein: Las Flors de La Pèira | Alte Keller | Aniane | Terrasses du Larzac

April 25, 2009 von lapeira

Film | Weinernte 2005 | Mourvèdre | Wein: Las Flors de La Pèira

Andrew Jefford Trinkt La Pèira | Terrasses du Larzac | “World of Fine Wine” Magazine

April 25, 2009 von lapeira

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Andrew Jefford Trinkt La Pèira | Terrasses du Larzac | World of Fine Wine | Artikel

 ANDREW JEFFORD TRINKT LA PÈIRA EN DAMAISÈLA Marokkanischer Kaffe und supersaubere cagettes Der beste Vergleich wäre wohl der Manuskriptberg nach zu etwas betörend Komplexem mit den eines Verleger: Dieser legendäre Haufen unerbetener vielfältigen Nuancen eines warmen Sommerabends Manuskripte, in dem der Lektor hofft, versteckt entwickeln wird. Schon beim ersten Schluck des zwischen umständlichen Erstlingswerken, 2006er zeigt sich, dass diese dunklen Früchte über exzentrischen Ernährungsratgebern und den unbegrenzte Reinheit und Intensität verfügen. Mit Kindheitserinnerungen von Senioren, den Gold diesem einzigenSchlucktauchtmanregelrecht ein. Und werten Text zu finden, den er seinen skeptischen Vorgesetzen triumphierend unter die Nase halten nicht nurdas.DerTraumvoneinemLanguedoc,dem es könnte. Ähnlich steht es um die Kostproben, die trotz seiner Reichhaltigkeit an Fruchtnoten gelingt, die diejenigen, die über Wein schreiben, regelmäßig Düfte derHügel einzufangen,isthieraufbrillante Artund ins Haus geliefert bekommen. Alle verdienen es, Weise verwirklicht. Alle diese Weine haben Substanz, probiert zu werden, die meisten verdienen eine aber dieser eine sticht eindeutig hervor; sein frischer Bewertung, aber bislang bin ich noch nie auf einen Säuregehalt unterstreicht hierbei den fruchtigen Akzent gestoßen, der mein imaginäres Pantheon neu geordnet hätte, wie es nur ein durch und durch mit angemessener Zurückhaltung. Das Ergebnis ist großartiger Wein kann. ein ausgewogener, faszinierender, lebhafter, tiefer, Nie, bis vor einigen Wochen. opulenter und duftiger Wein – geprägt von der Da traf ein recht unansehnliches Paket aus dem Eichenfässer und neue Barriques in unterschiedlichen Einzigartigkeit seiner Herkunft wie nur wenige. Dieser Languedoc bei mir ein. Es enthielt elf Flaschen Größen), kann man nur hoffen, daß dieses junge Wein hat meine Idealvorstellung von Languedoc und einen Brief. Diese Probeflaschen Unternehmen finanziell auf soliden Beinen steht. Seine ins Schwarze getroffen. hatten Etiketten von schlichter, klassischer Flaschen dürften in Windeseile aus den Regalen der Noch immer ist mir allerdings unklar, Schönheit mit verwirrenden, schwer Weinhändler und von den Webseiten weggekauft ob der kieshaltige Kalkstein am Fuß der aussprechbaren Namen. Es waren Weine, die bei werden. Langfristig wird es wohl einigen Geschicks Larzac-Hochebene (wo Schafe für die keinem britischen Importeur, geschweige denn bei bedürfen, um die verfügbaren Liefermengen gerecht Produktion von Roquefort ymian grasen) einem Einzelhändler im Sortiment geführt zu verteilen – das hoffe ich zumindest. den Weinen dieses besondere Aroma werden. Lediglich eine erklärende E-Mail war ein Da der Name dieser Kolumne „One Bottle“ verleiht, oder ob Weine von derselben paar Tage zuvor vorausgegangen, in dereiner der lautet, fühle ich mich verpflichtet, mich auf eine der Schönheit auch anderswo in dieser Region Schöpfer des Weins, Rob Dougan, mich auf die elf Flaschen zu beschränken, obwohl ich mit Freude möglich wären – die gleiche Zuwendung Präsenz bei auf einer Verkostung in Bordeaux vor einem das Lob jeder einzelnen gesungen hätte. Welche soll und Aufmerksamkeit desselbenTeams Jahr hinwies, an der ich nicht teilnehmen konnte. es nun sein? „Obriers de la Pèira“ ist eine opulente vorausgesetzt. Die Reben sind mit 10 bis 40 Cuvée aus Cinsault und Carignan, in großen Jahren nicht besonders alt. Erleben zu können, Genug der Vorrede. Dies waren die besten Holzfässern gereift. „ Las Flors de la Pèira“ ist ein wie die terroirs des Midi mit den Jahren unerbetenen Kostproben, die mir je zugesandt GSM (Grenache, Syrah und Mourvèdre) in langsam an Farbe und Charakter gewinnen, wurden. Mein Pantheon ist fortan neu geordnet. kleineren, neuen Fässern und auf Weinhefen gereift ist eines der Privilegien, die wir derzeit Ich habe Rob mitgeteilt, dass ich ihn und sein Team für (das Abziehen der Weine wird nach Möglichkeit genießen. Die Aromen scheinen hier mehr Genies halte. Rob meinte, daß er nur für das vermieden „außer es ist unumgänglich“): ein naturgegebene Strenge als im warmen La Clape Waschen der cagettes zuständig sei, und daß eigentlich regelrechter Garrigue-Likör. „ La Pèira en Damaisèla“ zu haben, mehr Körper und eine andere Art alles der Qualität des Kaffees zu verdanken sei, den die ist ein Syrah-Grenache und hat die geringsten Erträge von von Duft als im Pic St Loup, mehr marokkanischenWeinberg-Arbeiter brauen. Der allen: Er hat eine sehr hohe Konzentration und ist Großzügigkeit als im rauhen Corbières und Weinmacher Jérémie Depierre, wird von Claude Gros damit noch betörender im Mund als „Las Flors“; größere Frische als im lieblichen Roussillon – beraten, der an vielen großen Weinen aus dem auch hat er einen eher ätherischen, duftigen Stil. obgleich ich sehr gute Weine mit einem ähnlichen Languedoc beteiligt ist; Claude wiederum lässt Der Weiße (von dem es weniger als hundert Profil aus dem Minervois und Saint Chinian Jérémie, so sagt Rob, „viel Spielraum zum Forschen“. Kisten gibt) ist eine fruchtige, bukettreiche getrunken habe. „Mas Jullien“, dessen 1998er der Marokkanischer Kaffee, qualifizierter Rat, Viognier-Roussanne Cuvée, die unter der beste ausgereifte Languedoc ist, den ich kenne, experimentierfreudige Weinproduktion, supersaubere Bezeichnung „Vin de Pays de l’Hérault“ verkauft wird. liegt ganz in der Nähe. Ebenso wie „Mas de Daumas cagettes: Was auch immer der Grund ist, es funktioniert. Also… eine Flasche? Ich bin hin und Gassac“ und „Grange des Pères“. her gerissen zwischen dem 2006er „Las Flors“ und Die Auswahl besteht aus drei Rotweinen aus drei Mir scheinen Languedoc-Rebsorten wie dem 2007er „La Pèira“. Obwohl ich dem 2006er Jahrgängen (2005, 2006 , 2007) sowie einem Weißwein die auf„La Pèira“angebauten genau das zu sein, und 2007er Pèira vor Abfüllung eine leicht aus zwei Jahrgängen (2005 und 2006). Seit Juni 2008 wonach die Steine dürsten. Mit ihnen können die höhere Bewertung gegeben habe, fällt meine wurden nur der rote 2005er Erstlingswein sowie auf den alten römischen Straßen der Region Wahl fälltauf „Las Flors“, was aber meiner Schwäche die beiden Weißweinjahrgänge abgefüllt… Woraus man gewachsenen Weine am erfolgreichsten die für den grantigen Mourvèdre zuzuschreiben ist. richtigerweise den Schluss ziehen kann, daß man hier mit Konkurrenz mit dem wunderbaren aber übermäßig Behutsamkeit und Geduld vorgeht und daß die Weine beweihräucherten Bordeaux aufnehmen. Besäße Um ihr Aroma richtig entfalten zu können, sollte nicht aus kommerziellen Erwägungen in Eile ausgebaut ichhier Land, würde ich keinen Cabernet anbauen. die Flasche erst einmal eine Zeitlang gelagert werden. werden. Wenn man dann noch bedenkt, wie klein Vielleicht können wir uns aber auch glücklich Der Wein hat einen cremigen, an dunkle Früchte die Erträge sind (7 bis 26 hl/ha je nach Wein und schätzen, beides zu haben und den Vergleich erinnernden Charakter, ist nur leicht reduktiv Jahrgang) und was in Kellereianlagen und anstellen zu können. In dieser Hinsicht hat das (was zweifellos dem Anteil an Mourvèdre zu Arbeitskräfte investiert wurde, (selbstverständlich Languedoc definitiv eine Vorreiterrolle für das verdanken ist). Im Vergleich mit dem 2005er · wird per Hand gelesen, dazu kommen Auslesetische, übrige Frankreich. lässt sich erahnen, wie dieser Wein sich nach und